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Einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019

21.12.2018 10:26

Das Jahr 2018 nähert sich seinem Ende – Zeit die Korken knallen zu lassen und das neue Jahr zu begrüßen!

Während man mit Weihnachten Christbaumkugeln, Sterne, Rentiere oder anderes Wild, Tannenzweige, Schnee und Lichterketten verbindet, gehören zu Silvester für viele Sekt zum Anstoßen, Bleigießen, silber und gold farbene Dekoration sowie typische Glücksbringer wie vierblättrige Kleeblätter, Hufeisen, Glückspfennige, Glücksschweine, Marienkäfer und Schornsteinfeger auf jeden Fall mit dazu.

Kurz vor und an Silvester, wünscht man sich „einen guten Rutsch“ ins neue Jahr und noch einige Tage nach Neujahr werden Glück- und Gesundheitswünsche für das kommende Jahr ausgesprochen. Diese werden häufig mit Glückssymbolen als kleines Geschenk untermalt. Das vierblättrige Kleeblatt ist eines der wichtigsten Glücksbringer im deutschsprachigen Raum, da es in der Natur nur sehr selten vorkommt und es bereits Glück bedeutet, eines zu finden. Dabei ist es von großer Bedeutung, das Kleeblatt zufällig zu finden, denn gezüchtete vierblättrige Kleeblätter ziehen hingegen angeblich das Pech an. Die dazu gehörige Legende besagt, dass die biblische Figur Eva aus dem Paradies als Andenken ein vierblättriges Kleeblatt mitnahm. Daher stelle ein solches Kleeblatt ein Stück vom Paradies dar und bringe dem Besitzer somit Glück.

Als Symbol für Reichtum gilt der Glückspfennig, welcher den Beschenkten vor Armut schützen soll. Seinen Ursprung hat der Glückspfennig in früheren Jahrhunderten als kleinere Ausgabe des goldenen Tauftalers oder des Weihgroschens, welcher an die Stalltür genagelt oder mitgeführt Hexen vertreiben soll. Mit der Einführung des Euros wurde der Pfennig durch ein 1-Cent-Stück ersetzt.

Kombiniert wird der Glückspfennig häufig mit einem kleinen Marienkäfer, welcher als Himmelsbote der Mutter Gottes gilt. Den, dem er zufliegt, soll er beschützen und Kranke heilen, daher darf der zugeflogene Marienkäfer nicht abgeschüttelt oder gar getötet werden, denn dann droht das Unglück. Sein Name deutet dies bereits an. Da der Marienkäfer für die Landwirtschaft einen großen Nutzen darstellt, glaubten damals die Bauern, er sei ein Geschenk der Maria, der Mutter Jesu. Aus diesem Grund tauften sie den Käfer auf den Namen Marienkäfer.

Als wichtigsten Schutz für den damals häufig wertvollsten Besitz, dem Pferd, galt das Hufeisen. Das Pferd stand für Stärke und Kraft, daher dient sein Schutz, das Hufeisen, ebenfalls als Glücksbringer. Nach der Erfindung des Pferdebeschlagens von den Römern, verbreitete sich das Hufeisen bei nahezu allen Völkern als Glücksbringer. Vor allem das Finden eines Hufeisens brachte dem Finder damals viel Glück. Um einem Schiff eine sichere Fahrt zu bringen und ein Haus vor Fremden und bösen Geistern zu beschützen, wurden Hufeisen am Mast des Schiffes bzw. am Türbalken des Wohnhauses angebracht.

Das Glücksschwein hat seinen Ursprung im Eber Gullinborsti, der den Wagen des Gottes Freyr zieht. Generell war der Eber für germanische Völker ein heiliges Tier, daher entwickelte sich das Schwein als Symbol für Wohlstand, Reichtum sowie Fruchtbarkeit und Stärke zum Glücksbringer. An Silvester wird dieser häufig aus Marzipan bestehend verschenkt und mit anderen Glückssymbolen wie einem vierblättrigen Kleeblatt kombiniert. Die Redewendung „Schwein gehabt“ weist ebenfalls auf das Schwein als Glücksbringer hin und bedeutet „Glück gehabt“.

Ein weiterer Glücksbringer zu Silvester ist der Schornsteinfeger. Früher bedeutete ein verstopfter Kamin eine kleine Katastrophe für die Hausbewohner, denn dann konnte das Essen nicht mehr zubereitet werden und das Haus nicht mehr richtig beheizt werden. Zudem bestand eine höhere Gefahr eines Häuserbrandes. Der gerufene Schornsteinfeger konnte schließlich, indem er den Kamin reinigte, das Problem lösen und brachte somit das Glück zurück ins Haus. Heutzutage soll es Glück bringen, einen Schornsteinfeger, dem man begegnet, zu berühren.

Neben diesen zahlreichen Glücksbringern darf das für viele wichtigste und auch das für Silvester wohl charakteristischste nicht fehlen: das Feuerwerk! Pünktlich um 0 Uhr am 1. Januar wird überall auf den Straßen fleißig geböllert und Raketen in den Nachthimmel geschossen, die zu bunten Kunstwerken explodieren. „Je bunter und lauter, desto besser“ lautet für viele die Devise. Diese Tradition geht auf einen vorchristlich-animistischen Glauben zurück, nach dem mit lautem Knallen böse Geister vertrieben werden sollen. Heute drückt dieser Brauch vor allem die Vorfreude auf das neu beginnende Jahr aus.

Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Silvester; https://de.wikipedia.org/wiki/Gl%C3%BCcksbringer

Wir vom Rieker Shop wünschen allen Kunden einen guten Rutsch ins neue Jahr und vor allem viel Glück, Gesundheit und Erfolg im Jahr 2019!


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